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Enterprise Risk Management

Enterprise Risk Management ist ein strukturierter Ansatz zur Identifizierung, Bewertung und Steuerung organisatorischer Risiken in den Bereichen Finanzen, Betriebsführung, Strategie und Compliance.


Was ist Enterprise Risk Management?

Enterprise Risk Management (ERM) ist ein ganzheitliches Rahmenwerk, das Unternehmen dabei unterstützt, Risiken zu identifizieren, zu steuern und fortlaufend zu überwachen, die die Erreichung ihrer Geschäftsziele beeinträchtigen könnten. ERM schafft eine einheitliche Sicht auf Risiken über alle Unternehmensbereiche hinweg und versetzt Führungskräfte in die Lage, fundierte Entscheidungen zu treffen sowie die langfristige Widerstandsfähigkeit des Unternehmens gezielt zu stärken.

In der Regel orientieren sich ERM-Rahmenwerke an internationalen Standards wie COSO ERM und ISO 31000. Dabei werden zunehmend auch Themen wie Cybersicherheit, Drittparteienrisikomanagement und operative Resilienz berücksichtigt.

Moderne ERM-Programme sind häufig in GRC-Plattformen (Governance, Risk & Compliance) integriert. Dadurch wird die Berichterstattung vereinfacht, Risikobewertungen werden automatisiert und die Risikobereitschaft kann zielgenau mit der Unternehmensstrategie in Einklang gebracht werden.

 

Warum Enterprise Risk Management so wichtig ist

Mit ERM wird die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen gestärkt, indem das Risikomanagement vorausschauend und strategisch ausgerichtet sowie fest in die täglichen Abläufe integriert wird. So unterstützt ERM Unternehmen dabei, Risiken und Chancen ausgewogen zu steuern und gleichzeitig regulatorische Anforderungen zuverlässig einzuhalten.

Durch die Implementierung eines soliden ERM-Rahmenwerks schützen Unternehmen ihre Vermögenswerte, verbessern die Qualität strategischer Entscheidungen und stärken das Vertrauen ihrer Stakeholder. Darüber hinaus ermöglicht ERM ein nachhaltiges und agiles Handeln in dynamischen Märkten, in denen sich regulatorische, ökologische und technologische Risiken schnell weiterentwickeln.

ERM trägt maßgeblich dazu bei, die Governance-Reife eines Unternehmens gegenüber Aufsichtsbehörden, Investoren und Kunden sichtbar zu machen – indem es Transparenz über die Risikoposition schafft und wirksame Maßnahmen zur Risikosteuerung bereitstellt.

 

Wie Enterprise Risk Management in der Praxis eingesetzt wird

  • Identifikation und Bewertung unternehmensweiter Risiken, einschließlich finanzieller, operativer und reputationsbezogener Risiken
  • Festlegung eines an den Unternehmenszielen ausgerichteten Risikobereitschaftsrahmens
  • Integration des Risikomanagements in die strategische Planung und Leistungsbeurteilung
  • Einsatz technologischer Plattformen zur Automatisierung der Risikoüberwachung und -berichterstattung
  • Zusammenarbeit über Geschäftsbereiche hinweg zur konsistenten Bewertung und Steuerung von Risiken

 

Verwandte Gesetze und Normen

 

So unterstützt Sie OneTrust beim Enterprise Risk Management

OneTrust unterstützt Unternehmen bei der Implementierung integrierter ERM-Programme. Dabei werden Risikobewertungen zentral gebündelt, Überwachungsprozesse automatisiert und das Risikomanagement mit Compliance- und Governance-Workflows verknüpft. Die Plattform schafft Transparenz über operative Risiken, IT-Risiken sowie Risiken aus Drittparteien und trägt so dazu bei, die Widerstandsfähigkeit zu stärken und die regulatorische Ausrichtung zu optimieren.
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Häufig gestellte Fragen zum Enterprise Risk Management

 

ERM konzentriert sich auf die Identifikation und Steuerung von Risiken im gesamten Unternehmen. GRC verfolgt dagegen einen weiter gefassten Ansatz, der das Risikomanagement mit Governance-Richtlinien und regulatorischen Anforderungen verbindet.

In der Regel obliegt diese Aufgabe dem Chief Risk Officer (CRO) oder einem zentralen Risikomanagementteam. Dabei erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit der Unternehmensleitung sowie den Bereichen Compliance und Interne Revision. In vielen Unternehmen fällt diese Aufgabe zudem in den Verantwortungsbereich des Chief Information Security Officers (CISO).

 

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