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Datenschutzfördernde Technologien

Datenschutzfördernde Technologien sind Werkzeuge und Methoden, die personenbezogene Daten schützen, indem sie deren Offenlegung minimieren, eine sichere Datenverarbeitung ermöglichen und dabei helfen, regulatorische Vorgaben umzusetzen.


Was sind datenschutzfördernde Technologien?

Datenschutzfördernde Technologien sind technische Lösungen, die darauf ausgelegt sind, personenbezogene Daten über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg zu schützen. Sie unterstützen Unternehmen dabei, Daten zu minimieren, zu anonymisieren oder zu verschlüsseln, um die Privatsphäre zu wahren, ohne den Nutzen der Daten zu beeinträchtigen.

Hierzu zählen beispielsweise Differential Privacy, föderiertes Lernen und homomorphe Verschlüsselung. Mithilfe dieser Ansätze können Datenanalysen durchgeführt werden, ohne identifizierbare Informationen preiszugeben.

Datenschutzfördernde Technologien helfen dabei, Datenschutzrahmen wie die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), den California Consumer Privacy Act (CCPA) oder den Digital Personal Data Protection Act (DPDPA) umzusetzen.

 

Warum datenschutzfördernde Technologien so wichtig sind

Datenschutzfördernde Technologien helfen Unternehmen dabei, Innovation und Datenschutz in Einklang zu bringen, indem sie den Schutz direkt in die Datenverarbeitung integrieren. Dadurch wird das Risiko von unbefugten Zugriffen, Datenschutzverletzungen und dem Missbrauch von Daten reduziert, während gleichzeitig konforme Analysen sowie die Entwicklung von KI-Lösungen ermöglicht werden.

Mit der Weiterentwicklung der Datenschutzvorgaben haben sich datenschutzfördernde Technologien zu einem zentralen Instrument entwickelt. Sie ermöglichen den Nachweis der Verantwortlichkeit, unterstützen die länderübergreifende Zusammenarbeit mit Daten und stellen die ethische Nutzung personenbezogener Daten sicher.

Datenschutzfördernde Technologien sind für Aufsichtsbehörden und Unternehmen gleichermaßen ein praxisnaher Ansatz, um die Grundsätze von Privacy by Design flächendeckend umzusetzen.

 

Wie datenschutzfördernde Technologien in der Praxis eingesetzt werden

  • Anonymisierung oder Pseudonymisierung von sensiblen Daten
  • Föderiertes Lernen, um KI-Modelle zu trainieren, ohne personenbezogene Daten zentral zusammenzuführen
  • Berechnungen auf verschlüsselten Daten mittels homomorpher Verschlüsselung
  • Differential Privacy, um Rückschlüsse auf einzelne Personen in aggregierten Berichten zu verhindern
  • Sichere Zusammenarbeit an Daten zwischen Unternehmen bei gleichzeitiger Wahrung der Vertraulichkeit
  • Integration datenschutzfördernder Technologien in Data-Governance- und KI-Governance-Frameworks

 

Verwandte Gesetze und Normen

  • EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)
  • California Consumer Privacy Act (CCPA)
  • ISO/IEC 27559 (Rahmen für eine datenschutzfreundliche De-Identifizierung)
  • NIST-Datenschutzrahmen

 

So unterstützt Sie OneTrust bei datenschutzfördernden Technologien

OneTrust unterstützt Unternehmen dabei, datenschutzfördernde Technologien in der täglichen Arbeit mit Daten effektiv zu nutzen. Die Plattform erleichtert die praktische Umsetzung von Anonymisierung, Verschlüsselung und Datenminimierung und schafft somit die Grundlage für einen verantwortungsvollen und den internationalen Datenschutzanforderungen entsprechenden Umgang mit Daten.
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Häufig gestellte Fragen zu datenschutzfördernden Technologien

 

Zu den gängigen datenschutzfördernden Technologien zählen Anonymisierung, Pseudonymisierung, Verschlüsselung, Differential Privacy und föderiertes Lernen. All diese Ansätze zielen darauf ab, die Offenlegung von Daten zu reduzieren und die Einhaltung von Datenschutzanforderungen zu stärken.

Datenschutzfördernde Technologien integrieren Schutzmechanismen direkt in Verarbeitungsvorgänge. Dadurch unterstützen sie Unternehmen dabei, zentrale Anforderungen wie Transparenz, Datenminimierung und Rechenschaftspflicht gemäß der DSGVO und dem CCPA zu erfüllen.

Bei der Anonymisierung werden alle Identifikationsmerkmale vollständig entfernt, sodass eine Zuordnung zu einzelnen Personen später nicht mehr möglich ist. Bei der Pseudonymisierung werden Identifikationsmerkmale dagegen durch ersetzende Kennzeichen ausgetauscht. Unter kontrollierten Bedingungen ist so eine erneute Identifizierung möglich.

 

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